Wahlleistungen - Was ist das?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten jeder Patientin eine gute Basisversorgung sowohl in der Geburtshilfe als auch in der Frauenheilkunde. Die moderne Medizin bietet allerdings in beiden Gebieten medizinisch sinnvolle und deshalb empfehlenswerte Zusatzleistungen, deren Kosten jedoch von Ihnen als Patientin selbst getragen werden müssen und von Ihrer Krankenkasse nicht zurückerstattet werden. Das gute Gefühl einer gründlichen Vorsorgeuntersuchung und Erhöhung Ihrer persönlichen Sicherheit sollte es Ihnen wert sein, sich mit diesem Leistungsspektrum ausführlich zu beschäftigen.

Bitte sprechen Sie uns an, um zu erfahren, welche Leistungen für Sie im Rahmen einer besseren Gesundheitsvorsorge sinnvoll sind.

3D / 4D Ultraschall

Die fetale Fehlbildungs- und Zustandsdiagnostik des Feten erfolgt zweidimensional.

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Extra Ultraschall auf Wunsch

Den meisten Schwangeren sind die drei Ultraschalluntersuchungen, die von der Kasse getragen werden, einfach zu selten. Da wir das bestens verstehen, bieten wir Ihnen gerne weitere Termine an, bei denen Sie Ihr Kind sehen können.

Nicht invasiver Pränataltest (NIPT)

Die Abnahme von mütterlichem Blut macht es möglich, den fetalen Chromosomensatz zu analysieren. Die Anzahl der fetalen Chromosomen werden ausgezählt, so dass mit bis zu 99-prozentiger Sicherheit Erkrankungen wie eine Trisomie 21 (M. Down), Trisomie 13 und 18 ausgeschlossen werden können.

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Ersttrimesterdiagnostik Nackenfaltenmessung (NT-Messung)

Die Nackenfaltenmessung ist zwischen der 11+0 und 13+6 Woche bei einer fetalen Scheitelsteißlänge von 45 mm bis 84 mm durchführbar.

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Ersttrimesterdiagnostik Nackenfaltenmessung (NT-Messung) mit Labor

Aus dem mütterlichen Blut werden zwei Hormone bestimmt (freies ß-HCG, PAPP A). Nach Erhalt dieser biochemischen Werte vom Labor werden sämtliche Werte in Kombination mit dem mütterlichen Alter in ein Computerprogramm eingebeben und das individuelle Risiko der Schwangeren berechnet.

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AFP-Bestimmung (aus dem mütterlichen Blut)

Beim so genannten „offenen Rücken“ (Risiko: 1 Kind auf 1.000 Schwangerschaften) wird vom betroffenen Kind ein Eiweiß gebildet (AFP), das in höherer Konzentration im mütterlichen Blut nachgewiesen werden kann. Sofern dieses Eiweiß einen bestimmten Grenzwert überschreitet, kann überlegt werden, ob zusammen mit anderen Ultraschall-Spezialuntersuchungen auch im Fruchtwasser dieses Eiweiß bestimmt werden sollte, um zu einer sicheren Diagnose zu gelangen.

Quadrupel-Test

Als Nachfolger des früheren Tripeltestes wird zwischen der 15.-20. Schwangerschaftswoche mütterliches Blut abgenommen.

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Fetale Echokardiographie (Herzultraschall)

Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche werden sämtliche Organsysteme des Feten per hoch auflösendem Ultraschall untersucht, um Organfehlbildungen oder Entwicklungsstörungen zu erkennen.

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Fetaler Gefäßdoppler (Durchblutungs-/ Versorgungsmessung)

Das fetale Herz ist anatomisch noch anders aufgebaut als das Herz eines Erwachsenen. Eine erste Frühdiagnostik ist bereits im Rahmen des Ersttrimesterscreenings möglich.

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Blutzuckertest

Der Schwangerschaftsdiabetes gehört zu einer der häufigsten Erkrankungen schwangerer Frauen. Deutschlandweit tritt er jährlich bei etwa 25.000 Schwangeren auf mit steigender Tendenz. Risikofaktoren sind Alter, Übergewicht, körperliche Inaktivität, Fettstoffwechselstörung sowie genetisch bedingte familiäre Vorbelastung. Schwangerschaftsdiabetes entsteht vor allem in der 2. Hälfte der Schwangerschaft, durch eine mangelnde Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse der Schwangeren. Der Gestationsdiabetes tritt fast ausschließlich beschwerdefrei auf. Meist zeigen sich kleine Zeichen wie häufiges Durstgefühl oder vermehrter Harndrang. Dem ungeborenen Kind werden über die Plazenta zu viele Kohlenhydrate zugeführt, was zu einem starken Wachstum führt. Verzögerte Organreifung von Leber und Lunge sowie postpartale Anpassungsstörungen beim Kind durch Unterzuckerung können die Folge sein, da die Bauchspeicheldrüse des Kindes nach der Entbindung weiter vermehrt Insulin produziert.

Die Therapie der Schwangeren besteht insbesondere in einer bewussten gesunden Ernährung mit vermehrter Aufnahme von Obst und Vollkornbrot. Also fettarmer ballaststoffreicher und ungezuckerter Kost bei der bis zu 6 Mahlzeiten am Tag eingenommen werden. Körperliche Aktivität fördert den Stoffwechsel, wobei Blutzuckerselbstkontrollen durchgeführt werden sollten. Der Fet sollte regelmäßig sonographisch untersucht werden.

Toxoplasmose-Screening

Toxoplasmose ist eine häufige Infektionskrankheit, die durch Parasiten übertragen wird. Die Übertragung der Parasiteneier auf den Menschen erfolgt durch Katzen oder Verzehr rohen Fleisches. In der Schwangerschaft kann eine Erstinfektion zu einer Fehlgeburt bzw. schweren Hirnschädigungen des Feten führen. Eine Untersuchung des mütterlichen Blutes (Antikörperstatus) kann eine Infektion aufzeigen, die mit einer Antibiotikatherapie heilbar ist.

Akupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die eine Alternative bzw. eine ideale Ergänzung zur Schulmedizin darstellt.

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Infektionsausschluss

Ungefähr 4 Wochen vor dem errechneten Termin sollte sichergestellt werden, dass die Vagina keimfrei ist. Eine Pilzinfektion ist unter Umständen unter dem Mikroskop nicht sicher zu erkennen und sollte vor der Geburt behandelt werden.

Wichtig ist auch die Suche nach so genannten B-Streptokokken. Diese Bakterien können beim Baby schon wenige Stunden nach der Geburt einen schweren und mitunter lebensgefährlichen Infekt auslösen. Sie sind in der Scheide häufig, nämlich bei 20-35% aller Frauen, und in dem Fall unter der Geburt mit einem Antibiotikum zu therapieren.

Das Ultraschallvorsorge-Paket

Viele schwangere Frauen möchten einfach bei möglichst jedem Arzttermin einen Ultraschall wahrnehmen, um ihr Baby selber sehen zu können. Das zusätzliche Sicherheitsgefühl und die emotionale Bindung werden gefördert. Deshalb bieten wir Ihnen ein Paket mit fünf zusätzlichen Ultraschallen an.

Das Schwangerschaftsvorsorge-Paket

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass es für Sie als werdende Mutter beziehungsweise als Eltern schwer zu verstehen ist, welche zusätzlichen Untersuchungsmöglichkeiten für Sie und Ihr Baby im gesamten Schwangerschaftsverlauf sinnvoll und medizinisch wichtig sind.

Neben dem gesetzlichen Vorsorgeprogramm bieten wir Ihnen zusätzlich ein sehr differenziertes Vorsorgepaket, dessen Kosten von den Krankenkassen nicht zurückerstattet werden. Die optimale Überwachung Ihres Kindes durch die routinemäßige Durchführung sämtlicher Untersuchungen runden ein positives Schwangerschaftserlebnis ab. Nackenfaltenmessung, Toxoplasmose-Screening, Fetaler Herzultraschall, Durchblutungsmessungen (Doppler), Streptokokkenausschluss sind Kernleistungen dieses Programms, die selbstverständlich auch einzeln in Anspruch genommen werden können.

Bitte sprechen Sie uns an.