Anästhesiologische Praxis

Tagesklinik Bad Oeynhausen-Eidinghausen

Entstehung /Geschichte

Im Rahmen der Entstehung einer fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis für Frauenheilkunde und Anästhesiologie wurde dieses ambulante OP-Zentrum 1998 von uns gegründet.
Seitdem haben mehrere Frauenärzte und Anästhesisten das ärztliche Team des GYNCOLLEGWESERLAND erweitert.

Anästhesisten

Unsere Tagesklinik wird geleitet von Herrn Dr. Waheedullah Wahedi und Frau Dr. Kristine Wahedi. Als angestellte Ärztinnen sind Frau Dr. Petra Heine und Frau Ulrike Bakemeier für uns tätig. Zusätzlich arbeiten wir als Anästhesisten in den Praxen unserer Kooperationspartner.

Operateure

Die ambulanten Operationen in unserer Tagesklinik werden sowohl von den Gynäkologen des GYNCOLLEGWESERLAND, als auch von auswärtigen Operateuren verschiedener Fachbereiche durchgeführt.
In der Tagesklinik werden gynäkologische, augenärztliche, halsnasenohrenärztliche und chirurgische Operationen ambulant durchgeführt, auswärts handelt es sich überwiegend um zahnärztliche, aber auch um gynäkologische, chirurgische, urologische und augenärztliche Eingriffe.

Gynäkologen des GYNCOLLEGWESERLAND

Dres. R. Amendt, R.-E. Binder, U. Knaack und T. Lüneburg führen ambulante, gynäkologische Operationen einerseits bei Patientinnen durch, die bereits in unserer Praxis behandelt werden, andererseits bei Patientinnen, die von anderen gynäkologischen Kollegen zugewiesen werden.
Überwiesene Patientinnen bitten wir einen Termin mit dem Operateur zwecks Untersuchung und Aufklärung zu vereinbaren. Denn die Operateure legen Wert darauf, Sie und Ihre Befunde vorher kennenzulernen. Dies bedeutet für Sie zwar mehr Aufwand, dafür können Sie jedoch sicher sein, dass die Entscheidungen unter Nutzung aller verfügbaren Informationen und Untersuchungsmöglichkeiten zu Ihrem Wohle gefällt werden.

Auswärtige Operateure in der Tagesklinik Eidinghausen

Die Kollegen Dres. E. Seeger-Schellerhoff, K. Krekeler, S. Keller, H. Thieme, S. Nitzsche-Unterschütz, M. Voß, F. Wahidi und Herr H. Waezsada führen halsnasenohrenärztliche, augenärztliche, gynäkologische und chirurgische Operationen durch. Bei der Vereinbarung des Op-Termins wird Ihnen bereits in der auswärtigen Praxis ein Anästhesieaufklärungs/ und -fragebogen von uns ausgehändigt.

Qualität

Unser Praxiskonzept einer Zusammenarbeit verschiedener Fachärzte mit unterschiedlichen Spezialgebieten in einem Team erlaubt uns, unseren Patientinnen und Patienten stets und schnell moderne Medizin anbieten zu können.

Die enge Zusammenarbeit innerhalb unseres Teams ermöglicht die zügige Durchführung operativer Eingriffe im vertrauten Rahmen und den ständigen Austausch unter Spezialisten. Großer Wert wird in unserer gesamten Praxis auf das Thema Fortbildung gelegt. So werden regelmäßig interne Fortbildungen durchgeführt und laufend externe Fortbildungen wahrgenommen.

In großzügigen Räumlichkeiten, die nach modernsten, technischen und hygienischen Gesichtspunkten konzipiert wurden, führen wir täglich eine Vielzahl von Eingriffen durch. Ein geschultes Fachpersonal unterstützt unsere Anästhesisten und Operateure beim Durchführen von Anästhesien und Operationen.

Wir sind Mitglieder der großen Fachgesellschaften. In unserem ambulanten Operationszentrum wird nach Qualitätsmanagementvorgaben in Anlehnung an DIN EN ISO 9001 gearbeitet. Damit werden Abläufe standardisiert und vereinfacht.

Weitere Informationen zu ambulanten Anästhesien

Patienten

Unsere Patienten und ihre Angehörigen liegen uns am Herzen! Der Patient mit seinen Schwächen und Stärken, seinen Ängsten und Freuden, mit seinen Zweifeln und Hoffnungen steht im Mittelpunkt unseres ärztlichen Handelns. Dieses Handeln ist geprägt von hoher Professionalität in allen Bereichen. Um eine ganzheitliche Betreuung zu erreichen, möchten wir mit Patienten und Angehörigen zusammenarbeiten. Wir wollen Vertrauen aufbauen, mit Ihnen über Ihre Sorgen sprechen und Ihnen Ihre Angst nehmen. Unser Ziel ist es, durch persönliche Zuwendung jeden zu begleiten.

Mitarbeiter

Vertrauensvolle Zusammenarbeit, gegenseitige Achtung und respektvoller Umgang miteinander prägen unseren Alltag und führen dazu, dass alle Mitarbeiter engagiert und eigenverantwortlich handeln. Ein kooperativer Führungsstil nutzt die Vielfalt der Meinungen zum Wohl der Patienten und deren Angehörigen. Wir unterstützen die fachliche und persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiter durch gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die Erhaltung ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat für uns einen hohen Stellenwert.

Allgemeines zu ambulanten Anästhesien

Von einer ambulanten Operation und Anästhesie spricht man, wenn der operierte Patient noch am Tag des Eingriffs wieder nach Hause zurückkehren kann. Unser Anästhesieteam führt Anästhesien (Allgemeinanästhesien, Regionalanästhesien, Sedierungen und örtliche Betäubungen) bei ambulanten Operationen in unserem Op-Zentrum (Tagesklinik Eidinghausen) und in den Op-Räumen unserer Partnerpraxen durch.
Schonende Operationsverfahren und die Weiterentwicklung von Narkoseverfahren ermöglichen heute ein großes Spektrum ambulanter Eingriffe in vielen Fachgebieten.
Wir führen jährlich ca. 3.000 Operationen und Anästhesien in unserer Tagesklinik durch, ca. 2.000 weitere ambulante Anästhesien finden in den Praxen unserer Kooperationspartner statt.

Terminvergabe und Anästhesievorgespräch

Nachdem der Operateur die Indikation für einen ambulanten Eingriff gestellt hat, erhalten Sie von ihm einen Op-Termin und gleichzeitig einen Frage- und Aufklärungsbogen für die Anästhesie.
Für jede ambulante Anästhesie ist ein Anästhesievorgespräch vorgeschrieben. Es dient dazu, mit Ihnen zusammen Ihre Krankenvorgeschichte anhand des Fragebogens zu erheben, Ihnen die vorgesehene Anästhesie zu erläutern, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Einwilligung in das besprochene Verfahren einzuholen.
Dies kann unmittelbar vor dem Eingriff stattfinden oder aber einige Tage zuvor in unserer Tagesklinik. Bei der überwiegenden Zahl unserer Patienten, bei denen ein kleiner Eingriff vorgesehen ist, ist es ausreichend, wenn das Anästhesievorgespräch unmittelbar vor dem Eingriff erfolgt.

Patienten mit ausgeprägten Begleiterkrankungen, ältere Patienten oder solche, bei denen ein längerer Eingriff geplant ist (ca. drei Stunden und länger) müssen sich unbedingt einige Tage vor dem geplanten Eingriffstermin bei uns in der Tagesklinik vorstellen. Sie können aber auch unabhängig von der medizinischen Notwendigkeit zum Gespräch in die Tagesklinik kommen. Einen Termin für das Anästhesievorgespräch können Sie gern telefonisch vereinbaren.
Bei Fragen, die Sie schon vor dem Anästhesievorgespräch klären möchten, sind wir selbstverständlich während der Sprechstundenzeiten für Sie erreichbar.

Voruntersuchungen

Bei gesunden Kindern und gesunden Erwachsenen bis 50 Jahren benötigen wir keine Voruntersuchungen.

Bei signifikanten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und/oder des Atmungssystems ist es wünschenswert, wenn Sie sich vorab von Ihrem Hausarzt orientierend untersuchen lassen. Günstig ist es, mit Ihrem Hausarzt ca. 7 bis 10 Tage vor der ambulanten Operation einen Termin zu vereinbaren, meist liegen die Untersuchungsergebnisse zwei Tage später vor und können abgeholt werden. (Eine Röntgenaufnahme der Lunge ist nur in seltenen Ausnahmefällen erforderlich.)

Bei allen Patienten über 50 Jahren ist ein Ruhe-EKG erforderlich, das nicht älter als sechs Monate ist.

Bei Patienten, bei denen die geplante Operation ca. drei Stunden und länger dauern soll und bei Patienten mit ausgeprägten Vorerkrankungen können im Einzelfall spezielle Laboruntersuchungen nötig werden.

Dauermedikation

Falls Sie gerinnungshemmende Medikamente wie z.B. Marcumar, Acetylsalicylsäure (ASS), Ticlopidin oder Clopidogrel einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Operateur, Hausarzt, einweisenden Arzt oder rufen uns einfach an.
Das Absetzen von Metformin oder metforminhaltigen Medikamenten ist bei ambulanten Operationen in aller Regel nicht notwendig.

Ihre Dauermedikation dürfen Sie nur in Absprache mit Ihrem Arzt absetzen oder verändern.

Weitere Hinweise/Empfehlungen

Falls Sie Sorge haben, im Gespräch mit Hausarzt, Narkosearzt und operierendem Facharzt wichtige Dinge zu vergessen, stellen Sie sich zuvor eine Liste mit Fragen zusammen, die Ihnen wichtig sind und die Sie klären wollen.

Sollten Sie zum Zeitpunkt der geplanten Operation an einem akuten Infekt leiden, sprechen Sie bitte (evtl. schon vor der Anreise) mit dem Operateur oder mit dem Narkosearzt.

Bei Nichtbeachtung der Nahrungskarenzzeiten vor der OP muss der Facharzt unbedingt darüber informiert werden, eventuell muss dann der Eingriff aus Gründen der Sicherheit verschoben werden.

Ablauf am OP-Tag

Planen Sie für Ihre Verweildauer bei uns mehrere Stunden Zeit ein. Sie sollten an diesem Tag keine weiteren Termine mehr wahrnehmen, sondern sich im Anschluss einen ruhigen Tag zu Hause gönnen.
Wir bitten Sie, zum vereinbarten OP-Termin pünktlich zu uns zu kommen. Sollten Sie aus unvorhersehbaren Gründen verhindert sein, rufen Sie uns bitte an, damit es zu möglichst geringen Wartezeiten anderer Patienten kommt. Wir geben uns stets größte Mühe, Wartezeiten so gering wie möglich zu halten. Sie lassen sich jedoch gelegentlich aus medizinischen Gründen nicht vollständig vermeiden.
Tragen Sie möglichst bequeme Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen. In der Tagesklinik und in einigen Praxen unserer Partner erhalten Sie von uns OP-Kleidung. Zur Vorbereitung auf den Eingriff wird eine Venenverweilkanüle in eine Armvene gelegt und Sie werden zur Überwachung an einen Monitor angeschlossen. Danach erfolgt die Einleitung der Anästhesie. Nach Beendigung des Eingriffes bringen wir Sie in den Aufwachraum, wo Sie je nach Eingriff ein bis zwei Stunden verbleiben, um sich auszuruhen. Falls nötig, werden Sie von uns ausreichend mit Schmerzmitteln versorgt, sodass Sie sich hierum keine Sorgen machen müssen.
Nach dem Eingriff ist es in den ersten 24 Stunden nicht gestattet, ein Kraftfahrzeug zu führen. Daher sollten Sie vorab eine Begleitperson organisieren, die Sie entweder direkt abholt oder begleitet, falls Sie mit Bus oder Bahn nach Hause fahren wollen. Grund dafür sind Medikamente, die nach der Operation vorübergehend Ihre Reaktionsfähigkeit beeinflussen können.

Besonderheiten bei Kinderanästhesien

Hier finden Sie Informationen zu Besonderheiten bei Kinderanästhesien.

Eignung zur ambulanten Anästhesie

Bei folgenden Kindern ist die Durchführung ambulanter Anästhesien möglich:

Alle gesunden und reifgeborenen Säuglinge älter als 9 Monate. Kinder, die kein wesentlich erhöhtes Narkoserisiko haben und die in den ersten Tagen zu Hause betreut werden können. Ehemalige Frühgeborene älter als 1 Jahr können ebenfalls ambulant operiert werden.
Eine Woche vor der Operation sollten keine akuten Atemwegserkrankungen mit Husten und Fieber vorliegen.

Voruntersuchungen

Eine körperliche Untersuchung durch den Kinder- oder Hausarzt kann hilfreich sein, ist aber beim Fehlen von Begleiterkrankungen entbehrlich wie auch die Durchführung von Laboruntersuchungen.

Der OP-Tag

Bei minderjährigen Patienten ist bei einer ambulanten Operation immer die Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten, insbes. für die Einwilligung in die Anästhesie, erforderlich. Bei Kleinkindern nehmen Sie ruhig ein Kuscheltier o.ä. mit. Sie erhalten von uns, falls benötigt, eine Bescheinigung über den Aufenthalt bei uns (z.B. für den Arbeitgeber, die Krankenversicherung u.a.).

Um den Eingriff für Ihr Kind so wenig belastend wie möglich zu gestalten, sind wir sehr bemüht, eine angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Hierzu gehört auch die Anwendung von Emla-Salbe, damit das Einlegen der Venenverweilkanüle schmerzfrei abläuft. Bis zum Einschlafen können Sie bei Ihrem Kind verbleiben. Beim Aufwachen im Aufwachraum können Sie Ihr Kind bereits wieder in Empfang nehmen. Sobald Ihr Kind richtig wach ist, sind Trinken und Essen erlaubt.

Ambulante Anästhesien in auswärtigen Praxen

Die ambulanten Anästhesien in den OP-Zentren und Praxen unserer Kooperationspartner erfolgen nach den gleichen Standards wie in unserer Tagesklinik. Die Abläufe entsprechen sich. Auch hier sind wir auf etwaige Notfälle eingestellt.

Spektrum der gynäkologischen ambulanten Operationen

Hier finden Sie weitere Informationen zu allen gynäkologischen ambulanten Operationen.

Brust-Operationen (Mamma-Chirurgie)

  • Entfernung gutartiger Knoten wie Fibroadenome und Mikrokalk
  • Behandlung von Abszessen
  • Operationen bei bösartigen Tumoren unter kosmetischer Erhaltung der Brust
  • Entfernung der Lymphknoten aus der Achselhöhle
  • Kosmetische Brustvergrößerung

Bauchspiegelungen (Laparoskopie/Pelviskopie)

  • Diagnostik bei Kinderwunsch mit Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit
  • Eingriffe zur Diagnostik und operativen Behandlung bei Endometriose
  • Lösen von Verwachsungen
  • Entfernung von Zysten
  • Entfernung von Myomen
  • Sterilisation
  • Selektive Blinddarmoperationen
  • Eingriff bei Bauchhöhlenschwangerschaft

Gebärmutter-Eingriffe

  • Ausschabung
  • Diagnostische Gebärmutterspiegelung
  • Entfernung von Polypen
  • Entfernung von Myomen
  • Korrektur von Gebärmutterfehlbildungen
  • Eingriffe zur Verminderung zu starker Regelblutungen
  • Entfernung von Spiralen
  • Eingriffe bei Fehlgeburten

Eingriffe am Muttermund

  • Konisation
  • Schlingeneingriffe LOOP
  • Polypentfernung
  • Kondylomentfernung
  • Eingriffe zur Reduktion zu starken Ausflusses

Eingriffe an Scheide und Damm

  • Kondylomentfernung
  • Eingriffe bei Verengung des Scheideneingangs
  • Dammkorrektur nach Entbindungen
  • Kosmetische Schamlippenverkleinerung

Kosmetische Operationen

  • Brustaufbau
  • Bauchdeckenplastik
  • Brustwarzenaufrichtung
  • Brustangleichung